Asyl

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Definition: Schutz für Menschen vor schweren Gefahren wie Verfolgung oder Krieg

Englisch: asylum

Wie man zitiert; zusätzliche Literatur vorschlagen

Ursprüngliche Erstellung: 06.03.2016; letzte Änderung: 30.07.2016

Unter Asyl versteht man allgemein gesprochen den Schutz für Menschen (Individuen) vor schweren Gefahren wie z. B. politisch oder religiös motivierter persönlicher Verfolgung, aber auch vor Krieg oder Naturkatastrophen. Manchmal wird der Begriff Asyl auch für einen gewährten Zufluchtsort verwendet.

Asyl kann von einzelnen Personen gewährt werden, von Institutionen (etwa Kirchen – Kirchenasyl) und von Staaten. Auf staatlicher Ebene ist die Gewährung oder Ablehnung von Asyl durch das Asylrecht geregelt, und man unterscheidet hier zwischen unterschiedlichen Fluchtursachen, die zu einem unterschiedlichen Schutzstatus berechtigen können:

Belastungen und Vorteile für das schützende Land

Asyl gewährende Länder wie Deutschland nehmen diverse zum Teil erhebliche Belastungen auf sich:

Andererseits treten auch diverse positive Wirkungen durch die Aufnahme von Flüchtlinge auf:

Der größere Teil der positiven Wirkungen tritt freilich eher mittel- bis langfristig auf, während die negativen Wirkungen oft sofort spürbar werden. Deswegen empfinden viele Menschen die Flüchtlingskrise vorwiegend als eine Bedrohung, während die sich bietenden Chancen weniger Beachtung finden. In der deutschen Wirtschaft und auch bei der OECD scheint dies allerdings deutlich anders zu sein [4].

Literatur

[1]PRO ASYL, http://www.proasyl.de/
[2]UNO-Flüchtlingshilfe
[3]Bundesamt für Migration
[4]OECD über die Flüchtlingskrise (englisch), http://www.oecd.org/migration-insights/

(Zusätzliche Literatur vorschlagen)

Siehe auch: Asylrecht, Flüchtlinge